dadasophin.de

a link is a pointer is a link

The link is the literary counterpart of the programming concept called a pointer. If you write for the Web and understand links, you will find it relatively easy to advance through what often is a very difficult concept for students to master. A pointer is the address of something. You pass a pointer to a procedure if the procedure is permitted to modify it, or if the thing is too big to efficiently copy.
(dave winer – the rule of links)

(via schockwellenreiter)

elektronisches publizieren als anarchie?

in ihrem text anarchy in academe (pdf) stellt clancy ratliff herkoemmliches wissenschaftliches publizieren (print) dem elektronischen gegenueber (worunter dann durchaus auch das publizieren von texten in weblogs miteinbezogen wird; ratliff hat ja selbst eine „akademischen“ weblog: culturecat).

interessant daran ist vor allem. dass sie sich an der argumentationslinie von foucaults panopticon bewegt. gefolgt von de certeaus praktiken – sich also an der „klassischen“ rolle des „herrschaftswissen“ abarbeitet. wir wuerden da ja mit bourdieu und seinen „herrschaftsfeldern“ weiterarbeiten.

anna bloom :: eine toastscheibe mehr

annabloom is the muse of a german called kurt. Her real name is annablume which means anna flower or short anna flow [this sounds really wise-crickertycrack“>.
anna flow is the living river, anna livia – liver river.
Flow onion juice from liver and kidney. kid nay: pratt face, however, successful on dancefloors.
“ (annabloom.net)

… bei avantgarde manieren weiss man ja nie. duerfen webseiten krude daneben gehen oder einfach eine hoehe x breite baustelle sein. jedenfalls ist annabloom eine dadaistische gelegenheit. samt weblog und under construction signs.

it’s the sheep that count

… ok – es IST spaet und wir sehen auch nicht weniger doppler effekte als sonst. aber in den schlaf zaehlen wir uns noch selbst.

… oder hoeren Sie auch das schaf sich in den schlaf zaehlen?!

(flash kern via presurfer.com)

trend im buchcoverbereich: beine

… was man nicht alles findet: in amerikanischen buchlaeden liegen die aktuellen neuerscheinungen (vor allem die des genre der „chick-lit“ – wir berichteten bereits ueber dieses genre) in voller beinlaenge:

But now, according to book insiders, the cover trend has turned from unmade beds to period photos, retro, ’50s-style graphics and a perennial favorite, details from fine-art paintings. And legs.

der aktuelle trend. buchcover mit beinausschnitten zu drapieren. wuerde die buecher weniger eindeutig machen. als wenn man das gesicht einer frau auf das cover bringen wuerde:

What publishers don’t want on most fiction covers is a full depiction of a woman, says Creamer, especially if the book’s plot has an element of romance. Put a woman and a man on the cover, show their faces and you get dangerously close to the cliched „clutch jackets“ of traditional romance novels, she notes.“ (a trend with legs)

wir denken da eher an so kumpels mit langen baerten (zztop und legs) – aber die lesen auch weniger in ihren wiedeos. 😉 (via a blog doesn’t need a clever name

kulturnation.org :: new host

… und wo wir hier gleich beim weblog eingemachten sind: fuer alle. die es ohnehin schon wissen. und alle. die es gerne wuessten. kulturnation.de hat sich auf mein anraten auf das sichere pmachine terraing begeben. und damit auch auf alle annehmlichkeiten des php-daseins. ich arbeite noch an der einbindung der suche und der mitglieder.

… also nicht wundern. serner is a hoster. that’s the present. 😉

perspektive :: neuer weblog

image … ja – serner war wieder mal gaenzlich weg vom weblog fenster (trotz so praechtigem herbstwetter locken). und der grund war und ist: als webmaster hat man immer nur zu tun – nicht wahr! 😉

… that’s why i have to announce a new weblog: perspektive – die produzieren so hefte fuer experimentelle literatur (frueher hab ich sie mitproduziert) und sind gerade mit dem neuen doppelheft nummer 45/46 online vom weblogstapel gelaufen (nicht so scheppern, bitte!).

… der schockwellenreiter wuerde jetzt wohl sagen: allerschaerfstes willkommen! 😉

… perspektive laeuft – als info fuer die insider – auf nucleus ganz prima und ich kann es an dieser stelle – das muss ich jetzt nach all der arbeit losschlagen – nur lobend erwaehnen. open source at it’s best!

und jetzt soll es langsam wieder randomisieren…

beigbeder :: 9/11 :: kluge ueber adorno

… einfach nur peinlich und deplatziert derartige vergleiche: „Die Tuerme bezeichnet er als groesstes Krematorium der Welt und das Restaurant als eine luxurioese Gaskammer. „Seine Gaeste wurden vergast, dann verbrannt und zu Asche wie in Auschwitz“, schreibt Beigbeder.“ (Beigbeder schreibt einen 9/11-Roman gegen die „US-Selbstzensur – tagesspiegel)

… dagegen liest sich die konfrontation von adornos denken mit den ereignissen um den 9/11 gaenzlich anders – vorgenommen von alexander kluge: „Sicher haette Adorno gesagt, das gehoert zu den grossen Menetekeln. Und er haette laengere Ausfuehrungen darueber gemacht, was ein Menetekel ist. Das Menetekel verkuendet den Koenigen ihr Ende. In New York ist das Menetekel demokratisiert. Es wendet sich an uns alle. Das macht es unheimlicher. Adorno wuerde versuchen, eine Theorie zu entwickeln, was die Schrift an der Wand in Babylon und die zwei Flugzeuge, die in ein Hochhaus stuerzen, voneinander unterscheidet und was die Geschehnisse verbindet. “ (Nur das unsichtbare Bild zaehlt – tagesspiegel; im uebrigen ein wieder ganz aussergewoehnlich schoenes interview mit kluge in sachen adorno)

Rapid Early Morning Blogging :: librarians! :: sing-sing

… wieder ein eintrag fuer das bloglex: „Rapid Early Morning Blogging“ (noch’n blogg)

… jetzt kann man sich auch in einer bib nicht mehr zuhause fuehlen: bibliothekare und aehnliche angestellte meinen nicht. was sie sagen: What Librarians Really Mean 😉 (via netbib)

… summen Sie auch mitunter irgendnen ohrwurm vor sich hin oder stellen sie schon mal ne cd fuer freunde oder ne private party zusammen? ja?! na dann machen Sie sich auf sing-sing gefasst: jedenfalls suggeriert das dieser aktuelle new york times comic (via boing boing)

… was es nicht allet jiebt: talking like a pirat day – dazu das aktuelle vergleichende lexikochen fuer den umsteiger vom gangstah zum pirathen – baby baby bling bling >> baby baby booty! 😉 (via boing boing)