Dem Günstling ist günstig, was eben passt

Das Logbuch Suhrkamp stellt in seiner neuen Rubrik Literaturzeitschriften vor.

Das peinlich Spannende dabei ist nicht, dass das Modell Fragebogen letztlich mehr über den Fragenden als den Befragten preisgibt, sondern dass die befragte Zeitschrift und die Redaktion des Logbuchs eine personelle Überschneidung aufweisen: Redakteur der Zeitschrift ist zugleich in der Redaktion des Logbuchs …

Abstand zum besprochenen Thema ist auch nur eine Frage des Augenwinkels. 😉

 

 

 

und wieder eine literaturzeitschrift …

Vor allem Literaturzeitschriften, die mit dem unschlagbaren Slogan aufwarten: Texte, die in keines der gängigen Schemata passen (Quelle: IDIOME – experimentelle Prosa – Literaturwerkstatt Berlin) sollte man gleich online liegen lassen.

Jedes neue vom Stapel gehende Magazin will Gängiges vermeiden und in keine Schemata passen. Das ist Küchenjargon – vor allem, wenn man sich ein wenig näher informiert, wird gleich von einem Jahrbuch für Prosa 2008 (Quelle: Prosawerkstatt Idiome) gesprochen. Schön, dass man immer gleich das Jahrbuch anstrebt – Text raus & K(l)assenarbeit!

Querelles Jahrbuch 2007: Schwerpunkt zu Bourdieu

Das Querelles Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung widmet sich in seiner Ausgabe Band 12 (2007) Bourdieu: Prekäre Transformationen. Pierre Bourdieus Soziologie der Praxis und ihre Herausforderungen für die Frauen- und Geschlechterforschung (208 Seiten, Wallstein Verlag).

sonderheft: kunstmärkte

eine kleine vorschau: in der Österreichischen Zeitschrift für Geschichtswissenschaften wird es in der ausgabe 2006/3&4 ein sonderheft zum thema “kunstmärkte” geben. dort ist wohl auch ein text von nina zahner enthalten: Kunst zwischen Kulturindustrie und Hochkultur. Die Transformation des Feldes der Bildenden Kunst in den 1960er Jahren.

testcard #15: the medium is the mess

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift testcard (Nummer 15) widmet sich dem Medium, ganz im Sinne von McLuhans Diktum, dass das Medium die Message, die Massage oder schlicht der Mess ist. Die Beiträge sind divers, aber einige sind direkt auf Medientheorie zugeschnitten, wie der Beitrag “Galaxy Quest. Ein Versuch zur kritischen Theorie der Netzwelt” von Roger Behrens.
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camera austria :: essayreihe politische raeume – bildraeume

in der zeitschrift “camera austria” startet tom holert eine vierteilige essayreihe. in der er die “raeume politischen handelns als bildraeume zu theoretisieren” versucht:
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suche aufsätze in der zeitschrift camera austria

hier mal eine suchanfrage, da die zeitschrift camera austria doch ein wenig teuer ist, vor allem, wenn man nur jeweils einen aufsatz aus der nummer benötigt. leider ist sie nicht hier im kölner raum in der bibliothek aufliegend. 🙂

suche jeweils einen aufsatz aus folgenden ausgaben der zeitschrift:
– holert (nummer 89)
– holert (nummer 90)
– holert (nummer 91)
– sonderegger (nummer 93)
– sonderegger (nummer 94)

falls jemand diese nummern/aufsätze hätte, würde ich sie entweder billiger als für 14 euro/pro Ausgabe oder als kopie mit entsprechendem entgeld (plus porto) erwerben wollen. 🙂 vielleicht hat die ja jemand. wer weiss. wer weiss.

dérive: heft 24 – sicherheit – ideologie als ware

nun. schon das cover der aktuellen nummer “sicherheit – ideologie aus ware” ist ziemlich scharf.

online zu lesen ist der artikel von alexander hamedinger: “governance: “neue” technik des regierens und die herstellung von sicherheit in den städten.
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zeitschrift revolver nummer 14: perspektive filmkritik

wärmstens immer wieder empfehlen kann ich die schmale filmzeitschrift “revolver“. schmal nur im sinne des hosentaschenformats. aber groß in der themenvielfalt- und tiefe. die aktuelle nummer 14überrascht mit einem schwerpunkt zu stand und rolle der filmkritik/er heute. es beginnt mit einem lockeren streitgespräch zwischen filmkritikern und filmemachern wie u.a. diederichsen, patalas, suchsland. dann folgen einzelne statements der filmkritiker.

und schließe die empfehlung ab mit dem schönen satz von diederichsen in der debatte: “weil es die aktuelle strategie des feuilletons ist, politisch unkenntlich zu werden.”