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Schlagwort: Jane Austen

    austen und david lodge

    am liebsten sind uns die verbindungen. die sich zwischen texten/medien auftun. so leidenschaftlich wir dann nach dem naechsten happen schnappen. so desastroes ist leider diese leidenschaft auf dauer. sie kennen das. wir sind meisterhaft im verzetteln. als sei das internet nur fuer uns geschaffen worden. als voellig ueberbordender zettelkasten. ein netzwerk aus leidenschaftlichen hinweisen. und so leben wir im bestaendigem kampf gegen diese unsere leidenschaft. legen uns auf das websofa und versuchen. die zettel zu ordnen. um beim naechsten hinweis uns gerade wieder zu verlieren. ein ewig laecherliches geschaeft. wenns denn eins waere. ;-) etliche dieser zettel wirtschaften wir in den blog. und wissen immerhin. dass unsere leidenschaft hier ein wenig ruhe finden kann.

    beim wiederaufnehmen unserer austen-leidenschaft (fragen sie uns bloss nie warum?!) – nach einer durchaus sehenswerten und interessanten neuerlichen filmadaption von „pride and prejudice“ (2005)sehr witzig auf der webseite die moeglichkeit. das skript links und die filmszene rechts zu verfolgen (behind the scenes); und natuerlich die ewig ueber die ebene wandernde lizzie bennet mit hilfe von flash :-) (wer findet nur all die wunderbar stocksteifen darcys auf!). stiessen wir auf die verbindung von austenforschung und david lodge (wir lieben die wunderbar satirischen machwerke von lodge!). der wir uns nicht mehr bewusst waren. in „changing places“ laesst er den anglistikprofessor morris zapp das letztgueltige austenforschungsprojekt ersinnen. das ein fuer alle mal saemtliche aspekte des austen werkes erforschen und auf den punkt bringen sollte. damit schluss waere. mit jedem weiteren. nur wieder erneut hinzugepuzzelten halbwertigem forschungsergebnis zu austen:
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    bride & prejudice :: jane austen goes bollywood

    Gurinder Chadha hat dem feinen Aroma der Austenschen Ironie eine kräftige Portion Curry beigemengt. Ihre Version der Geschichte um vier Schwestern im heiratsfähigen Alter, ihren spitzbübischen Vater und seine törichte Ehefrau spielt nicht etwa in der englischen Provinz des frühen 19. Jahrhunderts, sondern im heutigen Indien; hinzu kommen, als wohlhabende Kontrastschauplätze, London und Los Angeles.

    widerborstige frauen. zwei neuverfilmungen englischer literaturklassiker (NZZ, 09.02.05)

    … mehr zu „bride & prejudice“
    … die webseite zu „bride & prejudice“ – eine sehr witzige flashvariante (dort auch der trailer)
    … der trailer auf apple.com
    … das special in der hindustan.times
    interview mit der regisseurin gurinder chadha (india glitz)
    … interview mit der hauptdarstellering aishwarya rai

    … der ARTE schwerpunkt diesen monat zu bollywood
    … von jane austen inspirierte filme

    bridget jones als elizabeth bennet

    mitunter hat das populaerevgl. schweppenhaeuser: kulturindustrie, populismus und das populaere (pdf) einen interessanten kern. der film „bridget jones“ (der noch mit der schokolade am tischnicht zu vergessen: der bridget jones test oder was rutscht bei ihnen nach zuviel drinks) ist so ein populaeres etwas. dem man nicht wirklich entkommen kann (es liegt nicht nur an colin firth ;-)). interessant ist daran. dass ich nun colin firth (bekannt durch austen verfilmungen) endlich richtig ins gemachte austen nest setzen kann – dank der verbindung zu austens „stolz und vorurteil“ (bbc) (wenngleich man zugegeben muss, dass die 3-er konstellation ohnehin typisch fuer austens texte ist):

    Miss Elizabeth Bennet, heroine of the tale, was now Bridget Jones, a thirty-something assistant at a London ad agency. Wickam, the charming-but-vile villain was now Daniel Cleaver, Bridget’s boss, and Mr. Darcy, the prideful gentleman with „ten thousand a year“ was Mark Darcy, a prominent human rights barrister.

    Bridget Jones’s Diary and the State of Modern Romance – alyssa guthrie

    ginger beer

    ah. endlich erfahren wir. wie man ginger beer (rezept) herstellt: the jane austen cookbook (bbc woman’s hour, food + cooking – 6.11.03)

    es soll wohl so aehnlich wie ginger ale schmecken. nur eben mit bier. ;-) wir mischen das hier mal gerade an. das orginal war wohl ohne alkohol, aber wenn, dann mit viel (11%)die ingwer bier pflanze zum ingwer bier: the ginger beer plant. „Until recently, many British homes housed a „ginger beer plant“. This was a mass of fungi and bacteria that turned a sugary solution into a drink tasting like ginger beer.„.

    Ginger Beer, perhaps the most perfect small beer (similar in taste to the best champagne, with sparkling effervescence) was the favorite drink of England for over 150 years. Originating in England in the mid 1700’s, by 1790, the recipe had crossed the Atlantic, though significant portion of the American Ginger Beer was still imported by ship from England.

    small beer (jane austen centre online magazine)

    … verschiedene sorten ginger beer. die heute noch hergestellt werden.

    jane austen :: die zitierwuetige mary crawford

    ein ausfuehrlicher einblick in die arbeit einer jane austen edition. die figur mary crawford in austens „mansfield park“ wird hinsichtlich der verwendeten zitate untersucht und ingesamt lassen diese rueckschluesse zu. ob das angelesene und zitierte wissen – als wesentliches element der figur – nur oberflaechlich oder tiefergehend erscheinen soll:

    Intertextual theorists have pointed out that literary allusion tends to make its presence felt by using what Michael Riffaterre calls „agrammaticalities“, meaning those places where the general idiom of the text is suddenly and mysteriously disrupted, and this looked like a good example of that happening.

    jane austen story – sorrow at sills bend (via out of the woods now)

    jane austen :: gig vs. curricle

    a gig (aus: Transports of Delight)

    wer kennt sie nicht die unterschiedlichen transportmittel in jane austens romanen – also wir muessen da immer nachschlagen. in „kloster northanger“ zum beispiel lobt john thorpe die geschwindigkeit seines „gigs“ (mit nur einem pferd) ueber alle massen und tritt den gig von james – catherines bruder:

    „Break down! Oh! Lord! Did you ever see such a little tittuppy thing in your life? There is not a sound piece of iron about it.  The wheels have been fairly worn out these ten years at least–and as for the body! Upon my soul, you might shake it to pieces yourself with a touch. It is the most devilish little rickety business I ever beheld! Thank God! we have got a better.  I would not be bound to go two miles in it for fifty thousand pounds.“

    aus: „kloster northanger„, kapitel 9

    aber endlich gibts für regelmässige austen-leserinnen aufklärung:

    Transports of Delight: How Jane Austen’s Characters Got Around (Ed Ratcliffe)

    … noch ein detailreicher artikel zum „gig“: a gaggle of gig
    … das ganze von zwei pferden gezogen: der curricle
    … A selection of Georgian Coaches
    transportation in the 19th century

    jane austen :: sanditon

    jane austens sanditon (1817, erstveroeffentlicht nach ihrem tod – unvollendet – 11 kapitel)

    „sanditon“ hat diverse vollendungen/nachahmungen erlebt u.a.:
    … erster versuch: jane austens nichte Anna Lefroy – blieb fragementarisch
    … Alice CobbettÕs ÒSanditon“ (1932)
    … Marie DobbsÕs ÒSanditon – from Jane Austen and Another LadyÓ (1975)
    … Julia BarrettÕs „Charlotte: Her Fragment of a Last Novel Completed“ (2000)
    … D.J. EdenÕs „Sanditon“ (2002)
    … A Completion of Sanditon – juliette shapiro (2004)

    … bibliographie der jane austen nachahmungen/fortsetzungen

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    Jane Austen and her imitator (s 6, pdf)

    ÔSanditon Ð the success of Sanditon as a small, fashionable Bathing Place Ð was the object for which he seemed to live. A very few years ago, and it had been a quiet Village of no pretensions; but some natural advantages in its position and some accidental circumstances having suggested to himself, and the other principal Land Holder, the probability of its becoming a profitable Speculation, they had engaged in it, and planned and built, and praised and puffed,17 and raised it to something of young Renown Ð and Mr Parker could now think of very little besides.Õ

    The Representation of Business in English Literature – Arthur Pollard (pdf) Weiterlesen „jane austen :: sanditon“