zeitschriften :: neue rundschau nr. 116

diesmal sind beide schwerpunkte der aktuellen neuen rundschau hoechst interessant: woerterbuecher und thomas mann.

was wir jedoch zuerst gelesen haben war. marlene streeruwitzens ausfuehrungen zu ihrer werther lektuere:

affirmation ist eine vorraussetzung fuer die entschluesselung des texts. vor allem auf der ebene der emotionalen motivation.

die textentschluesselung liest sich genauer. als der schluss hier angeben kann. schliesslich wurde der text auch zu goethes zeit durchaus “authentisch” rezipiert. aber eben nicht nur. wie “moden” so sind. zwiespaeltig und nicht jedermanns geschmack.

ich glaube. der geruch eines pfannkuchens ist ein staerkerer bewegungs grund in der welt zu bleiben. als alle die maechtigen gemeinten schluesse des jungen werthers sind aus derselben zu gehen.

georg christoph lichtenberg – werther (1755). in: goethes werther als modell fuer kritisches lesen. klett 1980

den thomas mann schwerpunkt leitet richard powers ein mit seiner lektuere des zauberbergs als parallelerfahrung zu seiner arbeit als netzwerker in den 80er jahren: in den docks.

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