vereinfachung des tages: patriarchat >> matriarchat

Dass Elke Heidenreich die Nachfolge von Marcel Reich-Ranicki antritt, markiert den Uebergang vom Patriarchat (das der Kritiker mehr als jeder andere in seiner Person verkoerpert) zum Matriarchat: Eine Entwicklung, die in der deutschen Gesellschaft schon seit Laengerem zu beobachten ist.” (hand christoph buch “Big Sister”, welt)

noch einfacher gehts nicht mehr, herr buch! wir halten frau heidenreich eigentlich fuer keine “emanze”. denn nur ein gepflegtes studium der historischen und aktuellen frauenbewegung wuerde sie zu einer solchen praedestinieren. 😉 es sei denn man wuerde das matriarchat mit gefuehlsduselei verwechseln wollen…

update: wir wurden darauf hingewiesen. dass buch in diesem zusammenhang matriarchat wohl nicht in zusammenhang mit emanzipation verwendet. dann wuerde sich der artikel auch anders lesen lassen. wir hatten beide begriffe einfach mal ganz “natuerlich” zusammen assoziiert. 🙂

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4 Gedanken zu „vereinfachung des tages: patriarchat >> matriarchat

  1. naja. wir finden den gesamten artikel hart an der grenze der lighten argumente.

    vor allem judith hermann als galionsfigur fuer konsens und kompromiss bzw. fuer den uebergang zum matriarchat zu nutzen. ist eigentlich ein unding. schliesslich sind sich sogar “maennliche” kritiker mittlerweile bewusst. wie bild/frisur/verhalten von hermann imagemaessig verkauft und eingesetzt wird.

    dieses frauenbildchen am revers der industrie ist ein alter hut und wir hoffen alle. dass sich das nicht mehr klonen laesst. 🙂

  2. “die verdrängung des auf härte und aggressivität beruhenden männlichen über-ichs durch weibliche werte wie konsens und kompromiss….”
    kommt es mir nur so vor, oder ist diese heraufbeschwörung eines “matriarchats light” ein männliches pfeifen im dunklen feministischen wald?

  3. ach – mensch pepe!

    uns erinnert die rueckkehr zum herd-vieh an ein stueck anno in den 90ern von jo fabian (titel leider grade entfallerat): dort war eine ohrenbetaeubende schlusssequenz von 20 minuten (!) zu sehen. von frauen. die auf waschmaschinen sprangen. und wieder runter und dann feste auf die maschinen klopfen. so lange bis die letzte besucherin das theater verlassen hatte.

    sehr bemerkenswert das – chappelau!

  4. eines habe ich aber in der reihe der lighten argumente wirklich vermisst – es fehlte der hinweis auf das im vergleich zum manne geringere hirnvolumen der frau! 😉
    auf auf, frau serner, wir sollten dem allgemeinen gesellschaftlichen ruf folgen, an den herd zurückkehren und uns aussschließlich der pflege des heimes und der brut widmen! 😉

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