sprengung :: das oesterreichische modell

‘Im 20. Jahrhundert haben die Dichter es oft nicht geschafft, zu Ganzheiten zu kommen, sagt Kastberger. “Das ist auch typisch oesterreichisch. In der katholisch-barocken Tradition gab es hypertrophe Ordnungs-Modelle, die die Tendenz zur Sprengung hatten.”‘ (Immer nur kritzeln, die presse 13.05.04) – die “sprengung” als typisch oesterreichisch? warum muss die oesterreichische germanistik immer wieder in diesen regionalismen versinken. sicherlich sind texte etwa von musil, bayer, bernhard durch eine austriakische verve gekennzeichnet. aber wir halten sie schlicht fuer texte von weltbuergerinnen.

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