warum bloggen nicht alle? ;-)

es werden zahlen und statistiken verglichen. mit kurven jongliert wie mit ballstilen. definit scheint es zu sein. dass die deutschsprachigen laender zu wenig bloggen. also nicht. dass blogger an sich zu wenig inhalte transferieren wuerden (waere doch auch mal eine untersuchung wert. ob der transfer der inhalte die mangelnde quote an bloggern ausgleicht?!). nein. es geht um den realen statistischen haushalt: mehr blogs muessen ins land:

“Was sind die Gründe für die Zurückhaltung? Ist das Volk der Dichter und Denker noch nicht bereit, sich über Online-Journale auszutauschen, sei es über Kochrezepte oder über Politik? Ein Volk von Zweiflern? ” (metablocker)

wir fragen uns dabei schlicht: a) entdecken wir laenderuebergreifend (eher themenzentrierter) – und damit schliessen wir die deutsche sprache mit ein – immer noch genuegend blogs. die wir interessant finden – also genuegend neuzugaenge fuer die leserin. b) entdecken wir im weit aus groesserem masse blogs. die wir gar nicht lesen. c) halten wir wenig von der “jeder ist ein autor/kuenstler/blogger”-mentalitaet (aber darauf wuerde eine breiten/massenwirksame “bloggerrekrutierung” hinauslaufen. d) halten wir das internet mit all seinen moeglichkeiten und technikauslaeufern fuer jeden so weit offen. dass er/sie selbst entscheiden kann. was er nutzen will (wir halten im uebrigen das usenet nicht fuer “tod”. es musste nur federn lassen. ;-)) und schliesslich e) moegen wir weder protestantischen eifer noch katholischen ernst – und nicken diese statistischen wahrheiten einfach mal so ab – so what?

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