das zitat :: und der greifvogel

Das spielt auf meine Verwendung von Zitaten an. Ich hacke sie mir ja wie ein Greifvogel, noch blutend und tropfend, aus fremden Textkörpern heraus, reiß sie an mich und lasse mich von ihnen dann voranzerren, meist hinunter, die Fleischfetzen sind ja ziemlich schwer, und jeder von ihnen eröffnet neue Bedeutungsfelder, bis ich eben unsanft am Boden aufschlage. Etwa so unelegant wie ein Albatros.

interview elfriede jelinek: “bis ich am boden aufschlage” (profil 10/05)

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