die kultur des 18. jahrhunderts war franzoesisch

Die Kultur des 18. Jahrhunderts war franzoesisch. In ganz Europa orientierten sich die Fuersten an der Hofhaltung Ludwig XIV. und seiner Nachfolger. Sie imitierten die Architektur von Versailles und die Pariser Stukkaturen, importierten Gobelins aus Beauvais und spielten franzoesische Opern. Deutschland hat in dieser Epoche kein Malergenie hervor gebracht, die schoensten zeitgenoessischen Bilder in den Schloessern stammten vom Venezianer Tiepolo oder von Parisern wie Watteau, Boucher und Lancret.

Um die einheimische Kunst auf den Stand des franzoesischen Geschmacks zu bringen, dessen Vorherrschaft sich durchaus mit der heutigen Dominanz des Hollywood-Kinos vergleichen laesst, verpflichteten viele europaeische Herrscher Franzosen als Hofkuenstler.

Ein Pariser in Berlin – Sebastian Preuss, berliner zeitung 06.01.04

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