das los :: die schreibmaschine

wir haben ja alle in den spaeten siebzigern angefangen. nicht mehr mit der hand zu schreiben. sondern irgendwo stand da schon eine schreibmaschine rum. meisthin eine sehr mechanische. eine die man fast zwingen musste. damit das farbband ansprang. im buero kam es dann regelmaessig zu fingerkraempfen. weil so ein geschaeftsbrief irgendwie immer laenger wird in so einer maschine. und als endlich die elektrische kam. war das schon eine wunderbare sache. ok. sie war auch merkwuerdig laut in ihrer arbeitsphase. aber alleine die loeschtaste auf dem kleinen finger zu haben. das war medialer wahnsinn! dass paul auster immer noch gaenzlich auf seiner alten mechanischen schreibmaschine schreiben mag. nunja. jeder hat ja so seinen tick. wir hingegen sind sehr froh. den computer unter dem fingernagel ritzen zu koennen. auch wenn die schreibtechnik sich dadurch veraendert. texte anders von der hand gehen moegen. aber diese retroargumente moegen andere fuehren oder paul auster:

Dies ist auch das Ergebnis einer Zusammenarbeit: entstanden aus Paul Austers Geschichte seiner 25 Jahre alten mechanischen Olympia und Sam Messers willkommenem, aber ziemlich beunruhigendem Auftritt in dieser Geschichte. Auf Austers Olympia entstanden alle seine Texte seit 1974

aus der verlagsankuendigung: auster/messer: die geschichte meiner schreibmaschine (rowohltleseprobe als pdf)

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