dadasophin.de

kraehen sind die besseren staedter

Dabei gibt es kaum anpassungsfaehigere Voegel als die Kraehen. Sie sind besser fuer das Stadtleben geruestet als wir. Wer im Krankenhaus einen guten Fensterplatz hat, weil er der korrekten Ueberquerung einer Strasse nicht maechtig war, kann das bestaetigen. Mit etwas Glueck sieht er, wie sie mit Autos Nuesse knacken. Dazu wird die Nuss so auf der Strasse drapiert, dass das naechste Auto drueberfaehrt. Sie gehen nur bei Gruen und sind puenktlich: Morgens um halb zehn beziehen sie in Schulhoefen Position, und sie nutzen klug die Essensausgaben in den Zoos.

Ein Vogel wie du und ich – Cosima Lutz, berliner morgenpost 13.12.04

hanging around in central park

Venturing into Manhattan and hanging around Times Square, Central Park or the Village is a rite of passage shared by many suburban kids. But to be a teenager growing up in the Garden State is to have an especially complex relationship with New York. It is to be close enough to feel the city’s big beat, but to be far enough removed to feel its absence from your own life; to be familiar with the otherworldly skyline and regal avenues, but still to be an out-of-towner; to crave New York’s bottomless well of excitement, but to fear its dangers.

The Emerald City – STEVE KURUTZ, new york times 11.01.04

germanistinnen wehrt euch ::

kennen Sie das vielleicht. es gibt zeiten. in denen man ueberdenkt. was waere. wenn ich damals doch was andres gemacht haette. z.b. einen dem studiumabschluss entsprechenden arbeitsplatz gesucht haette und womoeglich was geworden sein. beim nachhaken. was denn germanistinnen heute so an noch zu werdenden arbeitsplaetzen offen stuende (werden koennte – verbraemter futuranter konjunktiv oder frei erfunden). sind wir auf eine schmale auswahl gestossen: akademiker-online.de findet germanistinnen an der boerse und in unternehmensberatungen. da koennen wir nur nachweislich weise den kopf schuetteln und summieren. wir germanistinnen hocken laengst ueberallet. 😉

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miro talks his dog for a walk

auch heute wieder ein sehr skuriller avantgarde-comic ausschnitt: miro takes his dog for a walk. 🙂

kurzwelle auf dem rueckzug ::

kurzwellensender sind auf dem rueckzug. wieder haben 3 skandinavische kurzwellensender aufgehoert zu senden. die kurzwelle gehoere der vergangenheit an. so die betreiber. radio im internet biete vor allem bessere qualitaet. aber noch – so sagen wir – ist das radio leichter ueberall erreichbar als ein internetanschluss.

Mit einem einzigen Sender die ganze Welt erreichen. Dieses Wunder der Radiotechnik voll bringt die Kurzwelle (SW), auf der man noch immer ein buntes Sammelsurium an Sendern hoeren kann. Diese Technologie weicht allerdings immer mehr zurueck, denn ueber das Internet lassen sich Radiosignale viel billiger und – wie Reisende mit Weltempfaengern wissen – oft auch qualitativ besser verbreiten.

Ebbe fuer die Kurzwelle – die presse 07.01.04

japanische kueche :: trend in new york

NEW YORKERS have long believed that a credit card, an open mind and the wit to put yourself in the hands of a great sushi master are a sure route to understanding Japanese cuisine. (…)

New York is undergoing a crash course in Japanese flavors that goes well beyond sushi and soba. Learning to choose among maguro, chutoro and otoro grades of tuna is, it turns out, the tip of the iceberg. We now live in a world of sansho and shishito peppers, griddled takiyoki (octopus balls), crisp okonomiyaki (vegetable fritters), fine aged sakes with the richness of oloroso sherry, handmade gyoza dumplings and organic artisanal tofu.

Japanese cooking in New York now is where French cooking was in the mid-1970’s.

Flavors Fresher Than Sushi – JULIA MOSKIN, new york times 07.01.04 (registrierung ist gratis!)

btw: klar. dass franzoesische kueche seit dem irakkrieg nicht mehr en vogue ist. ergibt sich die frage. waren die japaner die besseren „partner“. 😉

dada mail project ::

In response to this, Justin renamed the program, not wanting to get into a legal debacle. The short of it, from Justin, „They have lawyers, I sleep on a couch in a basement apartment that doesn’t have working heat.“ He also officially deemed it as an Art Object, not a Software Project. Art Objects have „titles“, not „names“, of which different Art Objects can have the same „titles“. For example, „Untitled“, „Pieta“, „Virgin“, „Fountain“. The medium of Dada Mail is a computer program. As far as Justin knows, you can not Trademark the title of a piece of Artwork. Justin would at least like you to think of this whole idea in the perspective that he has given it to you and hopefully you think of it as totally absurd. Perfect

dada mail project information

… die homepage von justin simoni

the tip of the iceberg :: epsilon osborne

unser absolut liebster taeglicher cartoon von epsilon osborne: heute mit einem deutlich in den untergrund weisenden schreibtisch: the tip of the iceberg. wir wir finden sehr passend fuer den sich nun wieder akklimatisierenden bueroalltag. und bitte beachten: die pinguine als zaungaeste (obwohl zaun rein statisch hier schwierig zu verorten ist). 😉

die fertigbauhaeuser “crossover” :: jette joop

Mit grossem Aufwand schuert man den Traum vom Eigenheim, der – so Pierre Bourdieu – das Ergebnis des Zusammenwirkens der Sehnsucht nach privatem Glueck und vererbbarem Besitz ist. Deshalb wollen die Joop-Haeuser mehr sein als bloss Zielpunkt eines Bausparvertrags. Sie sind Objekte fuer eine ortlos designte Welt zwischen Flensburg und Marseilles; Funarchitektur, die an die Vergangenheit keine Fragen stellt und keine Antworten fuer die Zukunft gibt.

ueber die fertigbauhaeuser „crossover“ von Jette Joop, frankfurter rundschau 06.01.04