I. Aufbruch im spaeten 18. Jahrhundert: Die neuen Friedhoefe als Orte der Gesellschaft (pdf)
Beiträge
The Paris sewers and the rationalization of urban space
The Paris sewers and the rationalization of urban space – Matthew Gandy (pdf)
journal of mundane behavior
journal of mundane behavior
Bourgeois and Aristocratic Cultural Encounters in Garden Art
Bourgeois and Aristocratic Cultural Encounters in Garden Art, 1550Ð1850 (pdf)
Eine Zeit ohne Eigenschaften
Eine Zeit ohne Eigenschaften. Robert Musil und die Posthistoire – harmut boehme
Die narratologische Küste
Die narratologische Kueste: Kuestenbilder in zwei Romanen und Kurzgeschichten Guy de Maupassants – Martin Doering (pdf)
ParTerre
ParTerre. studien und materialien zur kulturgeschichte des gestalteten bodens – anna zika (diss, pdf)
Zur Geschichte der Fachzeitschriften
Zur Geschichte der Fachzeitschriften. Von der ‚Historischen Zeitschrift‘ zu den ‚zeitenblicken‘ – Winfried Schulze (pdf)
spaces of the dead
Spaces of the Dead Thomas W. Laqueur :: ueber den friedhof als raum (pdf)
blankenberghe :: der badekarren

motivpostkarte „blankenberghe – la plage et le pier“ (gelaufen 1918)
kurzinfo zum badekarren
das erste modell von benjamin beale 1750 in margate in betrieb genommen (obwohl wohl bereits um 1730 schon gesehen worden… nunja). margate wie brighton waren die grossen vorreiter im badebetrieb – margate hatte auch den ersten „pier“ fuer das flanieren auf dem meer zu bieten. gross in mode war der badekarren dann im 19. jahrhundert und nach dem ende der geschlechtertrennung (1901 in england) wurde er immer weniger benutzt und stand dann ne weile am strand als umkleidekabine, nach 1920 dann gaenzlich ohne verwendung.
das baden mit badekarren erfolgte nach strengen regeln: man musste sich einen karren „mieten“ (die schlangen waren bei gutem wetter in den grossen badeorten immens). nach der eintragung in ein strandbuch gings zum karren, einer hoelzernen wagenkonstruktion mit dunklem innenraum (es gab wohl einige modelle mit lichteinfall von oben). waehrend man seine kleidung ablegte in einen wasserdichten behaelter und die strandkleidung anlegte. wurde das pferd angespannt (in seltenen faellen wurde der karren durch menschen oder (dampf)maschinen gezogen) und der wagen dann so weit ins wasser gefuehrt. dass der boden des wagens auf wasserhoehe kam (also ganz so tief war das „baden“ – nicht schwimmen! – nicht angelegt). der wagen hatte zwei tueren, eine fuer den zugang vom strand aus und eine fuer den ausgang ins meer. ueber eine kleine treppe stieg man dann zum baden ins wasser mit hilfe eines fuehrers gleichen geschlechts – den dippers, die die badenden unter wasser tauchten (3 x unter wasser war wohl eine medizinische indikation – wie jane austen aber erlaeutert, wurde die indikation jedoch gerne ueberzogen). Weiterlesen „blankenberghe :: der badekarren“