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Diplomierte Perfektion

„Nachdem der Literaturbetrieb allzu lange borniert im Geniekult verharrt ist, droht das Pendel nun in die Gegenrichtung einer Handwerklichkeit umzuschlagen. Vielleicht ein bisschen zu stark, wie neben Kritikern wie Magenau etwa auch Olaf Petersen, Lektor beim Verlag Kiepenheuer & Witsch, befuerchtet. In der Maerzausgabe der NRW-Kulturzeitschrift K.West meinte Petersen in einem Interview, dass er ueber die jungen Diplomautoren aus Leipzig schon ein wenig „beunruhigt“ sei, die mehrheitlich einen „nach klaren Mustern verlaufenden Lebenslauf“ haben. Beim Dreierschritt „Abitur, Ausbildung, Literaturinstitut -und nicht unbedingt harte Erfahrungen“ – sieht Petersen die Gefahr, dass vor lauter „erzaehlerischen Faehigkeiten der Gegenstand des Erzaehlens in den Hintergrund tritt“.“ (Diplomierte Perfektion – Das Literaturinstitut in Leipzig und die Folgen, taz 19.04.04)

Das Depperte feiert Triumphe

„Ein Vielleser hat nicht unbedingt mehr Erfolg im Leben. Das Depperte feiert Triumphe, und das Buergertum fuehlt sich der Bildung auch nicht mehr verpflichtet.“ feridun zaimoglu im interview (morgenpost, 19.04.04)

festspiele in struempfen

„Weil Weill offenbar allein nicht mehr zieht, bieten die Bregenzer Festspiele etwas zum Anziehen. Wer mindestens zwei Karten fuer die Einakter „Der Protagonist“ und „Royal Palace“ von Kurt Weill bestellt, erhaelt „kostenlos ein paar Wolford Satin Touch Strumpfhosen im originellen Verpackungsdesign“.“ glosse (salzburger nachrichten, 17.4.04)

Hellersdorfer Barock

Hellersdorfer Barock – Der diskrete Charme des Sozialismus: Warum Plattenbauten 15 Jahre nach dem Mauerfall trotz ihrer raeumlichen Beschraenktheit als hip gelten – Hendrik Werner (morgenpost, 17.4.04)

Das Fliessen der Kšrper :: Yvonne Volkart

Das Fliessen der Koerper: Weiblichkeit als Metapher des Zukuenftigen – Yvonne Volkart (in: Angerer, Marie-Luise / Peters, Kathrin, Eds., future bodies, Wien / New York 2002, S.163-181, doc)

Vom Adelsspiel zum Bürgervergnügen

Vom Adelsspiel zum Buergervergnuegen Ð Zur sozialen Relevanz des mittelalterlichen Schachspiels Ð RAINER A. MUeLLER (CMA bd. 5, pdf)