Weblog ist kleine Form

le lounge électronique ist reif fuer die bloggerfreie insel. 🙂 das kennen wir nur zu gut:

Ich kann’s echt nicht mehr lesen. Blog Assimilationen in Marketing- respektive à–konomie-Strukturen. Preisbloggen, Tsunami- und überhaupt Katastrophenbloggen, Politik- und Kampagnenbloggen, Jamba und Mazda Werbebloggen, Liebes-Scheiss-Tagebuchbloggen, Newschannelbloggen, Redundanzbloggen, first-mover und Verkündungsbloggen. Stop making mediarevolutions. Weblog ist kleine Form. Danke.

die frage darf man dann jedoch stellen: was dann bloggen? bzw. welchen anspruch stellt man ans eigene blog. der ist ja oftmals weit hoeher. als man tatsaechlich in permanenz umsetzen kann. wir lesen halt keine tagebuecher und meisthin auch keine blogs. die nur it-infos servieren oder hardware-dispute. 🙂 dafuer lesen die wohl keine infos zu theorie und diskurs.

und: bloggen hat immer mit der redundanzschwelle zu kaempfen. denn infos kommen immer schon aus diskursen und quellen. die auch schon von wo. etc peter. wir wuerden zum einen sagen – zumindestens trifft das fuer unseren bloghaushalt zu: das blog als notizzettel nutzen und dann und wann was meta- oder matertechnisches bauen und realisieren. mehr ist aufgrund von eigenem zeitbudget und fremder resonanz nicht moeglich und bringt auch nichts. das sich taeglich klar zu machen. ist wohl der einzige weg. jeden morgen in den blog zu gehen. 🙂

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