koelner kunstverein :: reihe heterotopien

die reihe „heterotopien“ im koelner kunstverein loest beim publikum gerne mal heftige allgemeinplaetze und abwehrreaktionen aus (s. bericht der kulturnation). heute abend auf ein neues und fuer uns besonders spannend mit erol yildiz. der an einer untersuchung ueber den koelner stadteil ehrenfeld mitgewirkt hat („die multikulturelle stadt„):

Deswegen habe ich auch Erol Yildiz eingeladen. Mit Wolf-Dietrich Bukow und anderen hat er eine Untersuchung zur „Multikulturellen Stadt“ gemacht. Sie haben sich Köln-Ehrenfeld angeschaut und sind einmal nicht davon ausgegangen, dass Heterogenität böse ist. Dabei haben sie festgestellt, dass das Zusammenleben ganz gut funktioniert, auch wenn die Leute teilweise nicht viel miteinander zu tun haben. Mein Gott, Köln ist eine Großstadt! Ich habe nicht einmal mit meinen Nachbarn etwas zu tun! Daraus lässt sich die Forderung ableiten: Lasst die Leute einfach mal in Ruhe! Migranten werden permanent belästigt, indem man irgendwelche Forderungen an sie stellt.

auch gothics leben in einer parallelgesellschaft – interview mit mark terkessidis (TAZ, 03.03.05)

köln war mal “ein glanz”

Wer Koeln noch aus seiner Glanzzeit in den achtziger Jahren kennt, schuettelt heute nur den Kopf. Keine andere deutsche Grossstadt zerstoert derzeit in so unsinniger Weise ihr Kulturleben. Epizentrum der Erschuetterungen, die kein Ende nehmen wollen, ist Oberbuergermeister Fritz Schramma, der seiner Kulturdezernentin Marie Huellenkremer immer wieder mit populistischen Entscheidungen in den Ruecken faellt, die Oper durch vorzeitige Kuendigung der designierten Intendantin in Verruf brachte, die Museen kaputtspart und die beliebte Kunsthalle abreissen liess, ohne dass ein Neubau gesichert war.

Ansturm der neuen Realisten – Sebastian Preuss, berliner zeitung 01.11.03

street art >> out of soho

>|| wenn wir uns nach soho begeben. dann immer ueber den log des wooster collectives :: hier wird gesampelt und gesammelt. was so auf und an der street credibility anfaellt :: etliche der street artisten moechten eigentlich nur beruehmt werden :: aber der weblog selbst sammelt ohne diese definite hierarchisierung :: sammelt was ins auge faellt oder nicht auffallen wuerde :: jedenfalls haben wir nun auch lust. signs of the street times zu samplen :: womoeglich kommen wir der urban art in koeln auf die ferse. wer weiss. 🙂

> || chebas tag als cutandpaste version (sehr witzig)
> || werbungen auf waenden :: in verschiedensten schichtungen und alterungsstufen sammelt und fotografiert Frank H. Jump
> || eltono hatten wir bereits im fokus mit seiner interaktiven streetart :: malen nach zahlen 🙂
> || ein weblog. der streetart phototechnisch sammelt: Edinburgh St.
> || eine kolumbianische gruppe in barcelona – die joysticker haben zum einen eine gute webseite, interessante projekte – wir wuehlen uns grade durch das error screen projekt und noch zu uebersetzende primaertexte (leider spanisch – webtranslators are so rough).