interessant hier: der vergleich der arbeiten von haacke und brock. aber auch die theorie-perfomances von brock werden im museumskontext rezipiert und konsumiert. wenngleich sie einen anderen objektcharakter haben. handelbar sind sie jedoch auch. sogar in mehrerer hinsicht.
In unaufgeregter, keineswegs fundamentalistischer Haltung räumt Haacke selbst ein, die Platzierung seiner Arbeiten zwar weitgehend, aber nicht gänzlich kontrollieren zu können. Seine moralischen Appelle sind anders als bei den Theorie-Performances des gleich alten Bazon Brock immer noch in handelbaren Objekten manifestiert.
quelle: der kunstbetrieb als problemzone (TAZ, 21.11.06, via bazon brock blog)
rebell.tv hat wohl bazon brock auf seiner austellungstour in hannover begleitet. alles sehr improvisiert. aber auch irgendwie lustig, z.b. bestof bazon brock.
p.s. auch sehr schoen. auf der zugreise boris groys zu lesen.
gewaltmarsch (1h) und lustmarsch (4h!).
was sich bazon brock fuer seinen theoriebeutezug durch die institutionslandschaft nicht alles ausgedacht hat: vom sorgenkind zum wundergreis – lustmarsch durchs theoriegelaende. derzeit in koeln. die koelner station und marschroute steht unter einem uns immer brennend nahem thema der musealisierung als zivilisationstrategie (avantgarde – arrièregarde – retrogarde). fuer brock ist die musealisierung eine strategie des fortschritts. die einen normalen zustand herstellt. der durch die kulturbarbaren und neuerer immer wieder in frage gestellt wird (s. lustmarsch microsite – station koeln)
und unbedingt dazu mitlesen: bazon brock bloggt.

hier sieht man die gelben theorieampeln bazon brock in den koelner hades folgen zur anrufung des koelner quellenorakels am 1. mai 06. es geht nichts ueber ironisch-lustiges theorie merchandising. verzweifelt griffen nachzuegler nach den gelben tarnhelmen. die waren aber schon vergeben. bzw. wurde vermutet. bazon brock horte sie unter dem quellenverzeichnis. auf alle faelle. eine nassfroehliche angelegenheit.