marius babias :: ware subjektivitaet

vielleicht mal wieder eine „theorie-novelle“ – das scheint ja eine gaenzlich neue betitelung von texten zu sein. deren essayistischer charakter eine bruecke zur literatur schlaegt. in der experimentellen literatur ein gaengiges mittel. literatur mit den mitteln der theorie aufzuschlagen. (wir muessen mal nachschlagen. was noch die kennzeichen einer novelle waren…). die TAZ tut sich naturgemaess schwerer mit theorielastigen texten. so ein absatz aus marius babias theorie-novelle „Ware Subjektivitaet“ ist dem taz-rezensenten denn auch zu symptomatisch, zu wenig politisch fest:

Der expansive Charakter des Stilpluralismus hat die Produktionssphaere durchdrungen und die Bewertungskriterien des Aesthetischen neu gemischt. Gruppenzugehoerigkeit, Status, Coolnesskompatibilitaet und Persoenlichkeitsdesign gewinnen, Programmatiken und politische Kriterien verlieren an Bedeutung.“ (marius babias – ware subjektivitaet, zit. nach TAZ 1.7. „Halt am Laufstall suchen?“ v. jan engelmann)

also wir finden das schon allerhand – und werden das lesen! den text gibts auch online als pdf download. derzeit ist der aber noch inaktiv. wir bleiben dran und haben den webmaster mal um funktionstuechtige einbindung gebeten…

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