juroren sind weniger als propheten

judging the booker – christopher shea – boston globe

einer juengsten studie zufolge sind juroren aesthetischer wettbewerbe – so victor ginsburgh – wenig dazu geeignet. kunst fuer die zukunft auszuwaehlen, vor allem keine „bedeutende“.

in seinem artikel „preise, erfolg und aesthetische qualtiaet in der kunst“ (journal of economic perspectives) vergleicht er die juryergebnisse u.a. des „booker“ preises und diversen filmpreisen auf ihre „dauerhaftigkeit“.

die „dauerhaftigkeit“ oder zaehlebigkeit im betrieb wird von ginsburgh daran gemessen, z.b. wieviele buecher der preistraeger abgesetzt hat, wieviele neuauflagen etc.. er geht von der nicht eben unueblichen annahme aus. literarische qualitaet laesst sich am verkauf gegenmessen.

so haben etliche der „booker“ preistraeger nur eine auflage erlebt und sind mittlerweile „out of print“. fuer den filmpreis bereich laesst sich die kurve nach oben eher festmachen; vor allem waren „akademische“ juryzusammensetzungen eher „prophetisch“ in ihren urteilen.

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