die philosophin :: feministische philosophie in italien

die philosophin ueberrascht uns mit einer frischen ausgabe zur feministischen philosophie in italien:

„Feministische Philosophie in Italien? Hierzulande kennt man Rossana Rossanda. Darüber hinaus hat man vielleicht das Denken der Geschlechterdifferenz der Gruppe Diotima aus Verona schätzen gelernt oder einmal über das südländisch mutterbezogen erscheinende Konzept affidamento der Gruppe um die Libreria delle Donne di Milano gestritten – Berührungen, die durch die Übersetzungen der Texte dieser Gruppen möglich wurden, die Ende der 80er Jahre in Deutschland und Österreich erschienen. Seitdem ist es relativ ruhig um die deutsche Rezeption italienischer feministischer Philosophie geworden. Von der in Italien so wichtigen Philosophin Adriana Cavarero zum Beispiel wurde in den letzten Jahren kein Buch mehr übersetzt. Dies entspricht der Ignoranz des produktiv gebliebenen Denkens und Schreibens von Luce Irigaray, deren Texte gleichfalls seit Jahren nicht mehr übersetzt werden, die aber trotz der Schwierigkeiten der Lacaniarinnen und Lacanianer, in der freudianisch und jungianisch geprägten Psychoanalyse Italiens Fuß zu fassen, durch Übersetzungen ins Italienische dort zumindest die größere Chance haben weiterzuwirken als in Deutschland.“

(aus der einleitung)

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