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der taegliche dschungel (1)

merkwuerdig mutet es dann doch an. dass anh sich ueber die rezensionen seiner romanrollenversteigerung beschwert. sie bedienten sich zu sehr ausserliterarischer aspekte. wenn seine argumente fuer eine solche aktion hauptsaechlich ausserliterarische gruende sind?! seine poetologische abfederung einer solchen aktion ist dann mehr als allgemein gehalten: spass an der handwerklichen freude, reiz und kitzel im literaturbetrieblichen, eben das eher schell gestrickte und wenig vertiefend kontextete.die rezension in der welt hat uns wieder daran erinnert. dass es ja auch den vorlaeufer vor einiger zeit gab: romanfigur fuer 645 euro mit stephen king/grisham und eggers (08.02.06) und der ausserliterarische aspektreigen endet damit. dass der kaeufer auch noch ein betriebsfeldler ist. realitaet als perfekte osmose. na bravo!

Einem Künstler eine Rolle in ARGO zu schreiben, wird eine vergleichsweise einfache, weil gegenseitig verständige Arbeit sein; denn jedem, der diesen Beruf kennt, weiß, welchen Eigengesetzlichkeiten, plötzlichen Perspektivbrüchen und unvorhergesehenen Bewegungen eine literarische Figur ausgesetzt ist, die mit Recht den Anspruch erheben kann, eine wahre zu sein.

romanfigur ersteigern. (8) (die dschungel)

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