der autor :: als politisches schlüsselkind

Ein öffentliches Trommeln und Tingeln und Manifestieren wie einst in den goldenen siebziger Jahren scheint nicht allein deswegen auszubleiben, weil die Autoren zum Zeitpunkt von Schröders Überraschungscoup bereits wie ganz normale Menschen ihren Urlaub gebucht, Aufenthaltsstipendien in der Zentralschweiz und Leseweltreisen mit Goethe-Tours angenommen haben oder schlicht die Abgabefristen ihres neuesten relevant-realistischen Romans einhalten müssen, da der Vorschuß schon für „Recherchen” verpraßt ist.

hundstage (FAZ, 02.08.05)

als E-Book herunterladen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.