delete :: die entschriftung des raumes

Sommer 2005, ein Straßenzug im 7. Wiener Gemeindebezirk – Für den Zeitraum von zwei Wochen verschwinden alle Werbeaufschriften, Reklameschilder, Piktogramme, Firmennamen und -logos. Die unsere Städte charakterisierende Schicht aus Zeichen- und Signaltechniken, die gewöhnlich den Raum zwischen der Architektur und denn urbanen Bewegungsströmen ausfüllt, wird eliminiert, der öffentliche Raum ‚entschriftet’. Das Kunst-Projekt Delete! bringt die Geschäftstraße gleichsam zum Schweigen: Die unmissverständlichen, eineindeutigen Botschaften werden gelöscht und machen einer unberechenbaren Offenheit, verstörenden Virtualität Platz.

delete! die entschriftung des raumes (steinbrener/dempf)

… die pressefotos
… „jetzt drehen wir den spiess um„. christoph steinbrener und rainer dempf im interview (standard, 03.06.05)
zur urbanen oekonomie der aufmerksamkeitgeorg franck im interview (standard, 07.06.05)
speed – kann es sein. dass die architektur fuer diese (geschaefts-)welt zu langsam geworden ist? – ute woltron (standard, 03.06.05)
die identitaet der oberflaechen – konrad paul liessmann (standard, 03.06.05)

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